Meran ist sicherlich die touristischste Stadt Südtirols. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb ist es für mich die schönste von allen.
Es ist eine sehr geschichtsträchtige Stadt und das merkt man an allen Ecken und Enden. So sind heute noch 3 der ehemals 4 Stadttore erhalten, die Lauben als Handelszentrum schmücken zum Großteil einheimische Klein(st)läden und Wirtshäuser.
Die vielen Burgen und Schlösser entstanden in der Zeit, wo Meran noch Landeshauptstadt von Tirol war (bis 1480). Nach der Übersiedlung des landesfürstlichen Hofes nach Innsbruck und der Münze nach Hall geriet die Stadt zusehends in Vergessenheit, doch gegen Ende des 19. Jahrhunderts blühte sie als Kurstadt und einer der ersten Fremdenverkehrsorte des Alpenraums wieder auf. Die Symbiose der Strukturen aus dem wehrhaften Mittelalter einerseits und dem großzügigen Jugendstil andererseits verleiht dieser Stadt ihren äusserlichen Reiz.
Doch Meran besticht auch durch sein reges Kulturleben und das vielfältige Sport- und Wellnessangebot, auf das auch ich immer wieder gerne zurückgreife.
Die Stadt wirbt mit dem Slogan „the sunny city“, und die Statistik gibt der Werbung recht. 300 Sonnentage gibt es hier und durch die imposanten Bergketten vom Wind geschützt, findet man in Meran eine sehr ausgefallene mediterrane Vegetation.
Und mit der neuen „Therme Meran“ gibt es ein Paradies für Kururlauber.
Meereshöhe: 325m
Einwohner: 33.500
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H = Hotel/Residence
G = Gasthof
P = Pension/Garni/Appartement
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