Ein Sommerfrischhaus am Ritten gehörte einstmals zu den 8 Seligkeiten eines Bozner Bürgers. Eigentlich ist das heute fast noch genau so und auch ich habe als Kind meine Sommerferien auf diesem einmaligen Hochplateau verbringen dürfen.
Ritten ist flächenmäßig eine der größten Gemeinden im Land, wo die einzelnen Dörfer zu jeder Jahreszeit ihren speziellen Reiz haben. Diese Reize lassen sich auf mehr als 350 km Wanderwegen erleben. Ich bin sie noch nicht alle durch, doch weiss ich genau, dass auch die, die mir noch fehlen, ein Panorama bieten werden, das seinesgleichen sucht.
Sei es nun vom Rittner Horn aus, von den weitum bekannten Erdpyramiden oder bei einem Marsch nach Bozen: die Sicht erstreckt sich von den bizarren Felsformationen der Dolomiten zu den Bergen der Meraner Texelgruppe bis weit hinein in mehrere Täler.
Die Strassen auf den Ritten sind allesamt recht kurvig und bis auf jene von Bozen weg auch recht schmal. Ein Erlebnis für jeden Autofahrer.
Ein leichtes Kribbeln bekomme ich jedesmal, wenn ich mich mit der Seilbahn von Bozen aus auf den Ritten begebe. Wenn dann auch noch gerade das „Rittner Bahnl“ zur Abfahrt bereit steht, lass ich mir die Fahrt mit dieser Nostalgiebahn nicht entgehen.
Meereshöhe: 700-2.260 m
Einwohner: 7.000
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H = Hotel/Residence
G = Gasthof
P = Pension/Garni/Appartement
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