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VOG: Aktiver Landschaftsschutz im Apfelanbau

Nur mit sensibler Pflege bleiben Kulturlandschaften langfristig gesund. Die 5.600 Apfelbauern im VOG arbeiten nach strengen Anbaurichtlinien und machen damit intensive Obstkulturen zu landschaftsökologischen Vorzeigegärten.

Apfelanbau in Südtirol

In Südtirol hat der Apfelanbau jahrhundertealte Tradition. Nicht allein deshalb ist der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften heute die größte europäische Äpfel-Vermarktungsorganisation. Auf 10.200 ha ernten 5.600 Familien in meist kleinstrukturierten Nebenerwerbsbetrieben jährlich 553.000 t Äpfel der Güteklasse "EXTRA" und "I" - seit 1988 nach den strengen Vorgaben des integrierten Anbaus und haben damit eine europaweite Vorreiterrolle inne. Ihre gut gepflegten Obstanlagen prägen das Landschaftsbild in der Talsohle der Etsch. Nur gesundes Pflanzgut kommt in ihre Obstgärten, jede Apfelsorte in die optimale Höhenlage. Chemie wird weitgehend durch biotechnische Pflegemaßnahmen ersetzt, natürliche Helfer wie die verschiedenen Nützlinge Raubmilben, Mauswiesel, Igel und Vögel, die die natürlichen Widerstandskräfte unterstützen, werden angesiedelt. Die freiwillige Begrenzung der Rückstände auf höchstens 50 Prozent der gesetzlich zulässigen Höchstwerte ist europaweit ebenso einmalig. Die Maßnahmen sichern das ökologische Gleichgewicht und garantieren, dass nur naturgesunde Früchte ohne Rückstände in den Handel kommen.
Unter der Marke Marlene® und Marlene® Bio wird die Hälfte der Produktion in Italien vertrieben. Die Zuerkennung der geographisch geschützten Angabe "Südtiroler Apfel" durch die EU ist für die Apfelbauern im VOG Bestätigung der internationalen Qualitätsstrategie und Wegweiser in eine natürliche Apfelbauzukunft, die landschaftsökologische Maßstäbe setzt.

VOG V.O.G.
Hauptstr. 1A
39018 Terlan
Tel. 0471 25 67 00
www.vog.it